Test mit neuer Suter Rennmaschine positiv abgeschlossen.

Aegerter & Kent schwärmen von der neuen Suter

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Kiefer nahm vergangene Woche die Arbeit für die neue Saison auf.

Beim Test in Jerez rückte das Weltmeisterteam der Saison 2011 erstmals mit der neuen Suter aus.

 

Dominique Aegerter teilte sich nach einer langen Pause erstmals wieder mit seinen Kollegen die Strecke und hinterließ einen guten Eindruck.

Der Schweizer landete in der Wertung auf Position sieben.

Teamkollege Danny Kent schaffte es mit der neuen Suter sogar auf die vierte Position.

 

"Unser erster Test mit neuem Material und mit Dominique als Neuzugang im Team verlief sehr positiv", freut sich Teamchef Stefan Kiefer.

 

"Beide Fahrer sind von Beginn an mit der Suter gut zurechtgekommen.

Das ist natürlich der positivste Aspekt und am Ende haben wir mit Danny als Viertschnellstem und Dominique als Siebtschnellster erfreulich abgeschnitten."

 

"Doch abgesehen davon war es für uns sehr wichtig und enorm wertvoll, das neue Material noch vor der Winterpause kennenzulernen.

Daher können wir nun gelassen nach Hause fahren, dort unsere Hausaufgaben machen und uns für die ersten Tests im Februar vorbereiten.

 

Wir denken, dieser Test hat gezeigt, dass wir der neuen Saison zuversichtlich entgegenblicken können", so Kiefer.

 

Aegerter sieht noch reichlich Potenzial

 

Mit Platz sieben zeigte der Schweizer ein vielversprechendes Comeback.

"Ich bin mit meinem ersten Test in meinem neuen Umfeld sehr zufrieden.

Das Wetter war an beiden Tagen großartig.

Dank der guten Bedingungen konnten wir unser Programm vollends durchziehen",

erklärt er.

 

"Am zweiten Tag konnte ich meine Rundenzeit deutlich verbessern.

Mit meiner 1:42.8 war ich gerade Mal eine halbe Sekunde über der Bestzeit.

Das ist natürlich ein erfreulicher Ausgang des ersten richtigen Tests mit der Suter.

Das Gefühl wird immer besser und wir machen auch ständig Fortschritte, wie das Bike auf meine Bedürfnisse abzustimmen ist.

 

Mein Teamkollege Danny fuhr sogar eine 1:42.6, was für das gesamte Team sehr ermutigend ist", freut sich Aegerter.

 

"Natürlich ist noch reichlich Spielraum für weitere Verbesserungen vorhanden,

wie ein Blick auf die Zeitenliste auch bestätigt.

 

Doch vorerst ist es am Wichtigsten, dass die Stimmung im Team gut ist, die Leute einen super Job machen und auch wissen, was sie tun.

 

Beide Tage verliefen reibungslos und das gibt uns viel Vertrauen, bevor wir nun in die Winterpause gehen",

schildert Aegerter, der die Saison 2016 immerhin als WM-Zwölfter beendete,

obwohl er nach der Sommerpause nur bei einem Rennen Punkte einfahren konnte.